Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

Vaterfreuden antwortete auf das Thema: Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

1 Jahr 5 Tage her

Wir sollten noch einen anderen Thread eröffnen in dem wir mal besprechen was genau "Wildlife" ist - das kann auch sehr spannend sein :-)

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volker antwortete auf das Thema: Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

1 Jahr 5 Tage her

Es kann m. E. gerade NICHT darauf ankommen, WANN das Bild geändert wird, sondern ausschließlich auf das "mit welchem Resultat"!

Überhaupt nicht einzusehen und für einen vernünftig denkenden Menschen auch nicht nachvollziehbar ist, dass mit Optiken und Filter VOR einer Aufnahme DAS, was schließlich den Sensor erreicht (bspw. Orange-Verlaufsfilter für Sonnenuntergang), munter manipuliert werden "darf", während das gleiche Ergebnis bewirkende Bildverarbeitungsprozesse "unzulässig" sein sollen.

Antiquiert deswegen, weil sich bestimmte Kreise gelegentlich auch einmal über die Sinnhaftigkeit bestimmter Regeln Gedanken machen und diese substantiiert begründen sollten.

Viele Grüße
Volker

Letzte Änderung: 1 Jahr 4 Tage her von volker.

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volker antwortete auf das Thema: Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

1 Jahr 5 Tage her

Vaterfreuden schrieb: Reine Belegbilder sind in der Regel nicht "so schön". Entsprechend gestaltete Bilder haben sehr was für sich - es kommt immer drauf auf. Zur Rohrdommel gehört z.B. auch einfach etwas Schilf.


Na dann mal her mit Deinen Rohrdommelfotos mit Schilf! ;-)

Viele Grüße
Volker

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Vaterfreuden antwortete auf das Thema: Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

1 Jahr 5 Tage her

Ich finde zwar, dass du recht intensiv (fast schon etwas sehr nachdrücklich) argumentierst, aber naja.

Nun gut, selbst wenn es erlaubt ist/wäre, die entsprechende Bearbeitung nachträglich vorzunehmen ist es für mich gerade eben ein Unterschied ob ich es in dem Moment der Aufnahme gestalte oder eben nachträglich. Da finden wir wohl nicht zusammen.

Aber solange es sich das alles in einem moderatem Rahmen kann ich schon damit leben ;-)


zumindest gibt es bei gewissen Wettbewerben die Regel dann auch die RAW Dateien einzusenden. Das finde ich gut und richtig so - so wird einer zu starken Bearbeitung entgegengewirkt.

Letzte Änderung: 1 Jahr 5 Tage her von Vaterfreuden.

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volker antwortete auf das Thema: Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

1 Jahr 5 Tage her

In der bin ich kein Anhänger von"Es ist so, weil es so ist"-Argumentationen. ;)

Sicher ist es ein ZEITLICHER Unterschied, ob ich ein Foto VOR oder NACH einer Aufnahme manipuliere. Es bleibt aber beides eine Manipulation und ich wüsste keinen plausiblen, nachvollziehbaren Grund dafür, die eine als unzulässig, die andere dagegen als zulässig zu bewerten. Vielleicht kannst Du mir einen rationalen, plausiblen Grund hierfür benennen? Oder eine Quelle, in der sich jd. kritisch damit auseinandergesetzt hat.

Solange diejenigen, die meinen, derartiges als falsch/richtig bzw. zulässig/unzulässig bewerten zu müssen, nicht substantiiert erläutern können, warum die physikalische Bildmanipulation zulässig(er) sein sollte als die digitale, diskutieren wir über rein gewillkürte und aus meiner Sicht antiquierte Betrachtungsweisen.

Da die digitale Bildverarbeitung nach der Aufnahme unmittelbar in der Kamera bereits vollzogen wird, ist sie nicht mehr oder weniger unzulässig als jene auf einem PC mit entsprechender Software.

Das mit den RAWs kannst Du ohnehin vergessen, denn nicht jeder Kamera verfügt über RAW-Aufnahmemodi und im übrigen ist es ein offenes Geheimnis, dass man jederzeit aus JPEGs wieder RAWs erzeugen kann.

Das eigentliche ZIEL, das mit den überholten Regelungen einiger Zeitgenossen angestrebt wird, ist sicherlich nachvollziehbar. Aber der "Weg" dorthin ist m. E. eben völlig überholt und müsste dringlich dem modernen Zeitalter angepasst werden, indem sowohl physikalische als auch digitale Bildbeeinflussungen und -veränderungen berücksichtigt werden.

Viele Grüße
Volker

Letzte Änderung: 1 Jahr 5 Tage her von volker.

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Vaterfreuden antwortete auf das Thema: Freistellungswahn bei der Vogelfotografie

1 Jahr 5 Tage her

Der Weg dorthin ist sicherlich antiquiert und Bedarf einer Überarbeitung. Da hast du sicherlich recht.


Nun ja, Kameras ohne RAW - ist mir bei Fotografen die sich ernsthaft mit Naturfotografie beschäftigen nur wenig untergekommen. es stört ja keinen wenn man RAW mit aufnimmt. Kameras ohne RAW Modus - na dann eben Pech gehabt

Wenn man so skrupellos ist und RAW aus JPEG kreiert - na dann gute Nacht... Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das nicht bemerkt werden kann / würde - Ganz ehrlich - davon habe ich auch noch nie was gehört


Es hat schon seinen sinn dass ein RAW angefordert wird

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